Erster Ausflug mit dem Patenschaftsprojekt der Stiftung Bildung

Im Schuljahr 2021/22 wurde erstmalig das Patenschaftsprojekt der Stiftung Bildung am Jahngymnasium Greifswald durchgeführt. Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 7a bildeten Tandems, um sich gegenseitig zu unterstützen. Die Stiftung Bildung bestärkt jedes gebildete Patenschaftspaar mit einem finanziellen Obolus, der dann der Klasse zur Verfügung steht. Leider war unter den Coronabedingungen und Auflagen in der ersten Schuljahreshälfte vieles nicht möglich. Aber im Frühling konnte die Klasse 7a nun endlich starten. Swea-Charlott, Nele und Paula berichten:

Stadtführung

Wir, die Klasse 7a, hatten am 25.05. dieses Jahres einen Stadtrundgang mit dem Stadtführer und Nachtwächter Herrn Bartel durchgeführt.
Die Stadtführung startete am Rathaus, wo uns erzählt wurde, was die Namen von Dörfern mit Volksstämmen im Mittelalter zu tun hatten.
Von da aus gingen wir auf den Markt und ließen uns viel von der Architektur im Mittelalter erzählen, am Beispiel des Cafés Marimars. Danach gingen wir in die Knopfstraße, wo uns die verschiedenen Berufe wie Gerber, Schmied und Schneider erklärt wurden und deren Verbindungen zu heutigen Straßennamen. Auch einige Tiernamen des Mittelalters wurden uns in diesem Zusammenhang nähergebracht. 
Auf dem Weg Richtung Marienkirche machten wir in einem Innenhof halt. Dort wurde uns erklärt, inwieweit sich das Stadtbild Greifswalds seit dem Mittelalter verändert hat.
Die Marienkirche durften wir wegen Umbauarbeiten leider nicht besichtigen. Deswegen schauten wir uns die Kanonenkugeln in den Mauern an und erfuhren außerdem noch etwas über den Glauben im Mittelalter.
Nachdem wir bei der Kirche waren, gingen wir zu einem der ehemaligen 4 Stadttore (Fettentor, Steinbeckertor, Mühlentor, Fleischertor), wo uns anhand der Markierungen erklärt wurde, welchen Zweck die Tore im Mittelalter hatten.
Unser Weg führte uns dann über den Wall an der Stadtmauer entlang, wo uns der Stadtführer historische Informationen über die Abwehr und Sicherheit der Wallanlage vermittelte oder mittelalterliche Längenmaße erklärte.
Nach circa 1,5 Stunden war unser Stadtrundgang zu Ende.
Wir möchten uns nochmals, im Namen der ganzen Klasse 7a, für den tollen Rundgang bei Herrn Bartel bedanken.

Swea-Charlott, Nele Jasmin